Micron Document
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<title>Hufe</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Hufe</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Die <b>Hufe</b>, in Süddeutschland und in der Schweiz <b>Hube</b> bzw. dialektal <i>Hueb</i>, bezeichnet sowohl die <a href="Hofstelle" title="Hofstelle">Hofstelle</a>, das <a href="Grundbesitz" class="mw-redirect" title="Grundbesitz">Eigentumsrecht</a> und die Nutzungsrechte an der <a href="Allmende" title="Allmende">Allmende</a>, die einem Mitglied der bäuerlichen Gemeinde zustanden, als auch die von ihm bewirtschaftete Fläche (siehe auch <a href="Hubengut" title="Hubengut">Hubengut</a>).
</p><p>Daher ist sie auch ein <a href="Fl%C3%A4chenma%C3%9F" title="Flächenmaß">Flächenmaß</a>, regional sehr unterschiedlich groß, entsprechend der örtlichen <a href="Bodensch%C3%A4tzung" title="Bodenschätzung">Bodenschätzung (Bonitierung)</a>, also der Ertragsleistung der Böden. Insofern ist sie auch ein Maß für die Wirtschaftsleistung eines landwirtschaftlichen Betriebes. Die Hufe entsprach etwa der Grundgröße, die nötig ist, einer Bauernfamilie ein Auskommen zu gewährleisten. Damit sind die unterschiedlichen lokalen wie zeitlichen Definitionen der Hufe auch eine wichtige historisch-<a href="Agrarsoziologie" title="Agrarsoziologie">agrarsoziologische</a> Kenngröße.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichtliche_Bedeutung_der_Hufe">Geschichtliche Bedeutung der Hufe</h2></div>
<p>„Das Wort <i>Hufe</i> bezeichnet ein landwirthschaftliches Gut, welches mit <i>einem</i> Pfluge bestellt werden kann und demnach der Arbeitskraft <i>einer</i> Familie entspricht“<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und diese ernährte. Die korrelative Fläche wurde vom Anfang des 9. bis ins 19.&nbsp;Jahrhundert hinein meist auf rund 30&nbsp;<a href="Morgen_(Einheit)" title="Morgen (Einheit)">Morgen</a> veranschlagt. <a href="Gro%C3%9Fbauer" title="Großbauer">Großbauern</a> konnten mit Hilfe von vielen Knechten und mehreren Zugtiergespannen auch 60 oder gar 120&nbsp;Morgen bewirtschaften. (<i>Siehe auch:</i> <a href="#Fränkische_Hufe">Großhufe bzw. Königshufe</a>)
</p><p>Der Morgen selbst war regional und je nach Bodenbeschaffenheit von unterschiedlicher Größe. Mit der Erfindung des <a href="Widerrist" title="Widerrist">Widerrist</a>-<a href="Geschirr_(Zugtier)" title="Geschirr (Zugtier)">Joches</a> im Hochmittelalter sowie später durch die Verwendung des <a href="Kummet" class="mw-redirect" title="Kummet">Kummets</a> wuchs die Pflugleistung der Zugtiere erheblich. Im Süden und Westen Deutschlands war der Morgen, wohl auch aus <a href="Topografie_(Kartografie)" title="Topografie (Kartografie)">topographischen</a> Gründen, im Allgemeinen etwas kleiner. Er lag hier zumeist nur zwischen 20 und 40&nbsp;<a href="Ar_(Einheit)" title="Ar (Einheit)">Ar</a>. In der norddeutschen Ebene und den Gebieten mit sandigen Böden des Nordens und des Ostens konnte der Morgen auch zwischen 50 und bis über 75&nbsp;Ar betragen. Die hörigen und leibeigenen Bauern waren nicht Eigentümer der Ackerflächen, die sie bewirtschafteten, weshalb die der Hufe entsprechende Fläche mancherorts auch als <i>Lahn</i>, also als <a href="Lehen" class="mw-redirect" title="Lehen">Lehen</a>, bezeichnet wurde.
</p>

<p>Im <a href="Heiliges_R%C3%B6misches_Reich" title="Heiliges Römisches Reich">Heiligen Römischen Reich</a> spielte der Begriff der Hufe insbesondere auch in der <a href="Deutsche_Ostsiedlung" class="mw-redirect" title="Deutsche Ostsiedlung">deutschen Ostsiedlung</a> eine wichtige Rolle. Die Hufe entsprach im Zuge dieser Kolonisierung weitgehend unbewohnter Gebiete einer Standardfläche, die den neu ankommenden Bauern als Lehen oder als zu erwerbender Besitz (als <b>Hufenland</b>) angeboten wurde. Hufen wurden vom Landesherren nicht nur Bauern verliehen, sondern auch <a href="Lokator" title="Lokator">Lokatoren</a>, <a href="Schulthei%C3%9F" title="Schultheiß">Schulzen</a> (Schulzenhufe) und <a href="Ritter" title="Ritter">ritterlichen</a> Grundbesitzern (Ritterhufe), und daneben auch zum Unterhalt von <a href="Dorfkirche" title="Dorfkirche">Kirche</a> und <a href="Pfarrer" title="Pfarrer">Pfarrer</a> bestimmt (Kirchen- bzw. Pfarrhufe). Pro Hufe waren bestimmte Abgaben festgelegt (<a href="Bede" title="Bede">Bede</a>, <a href="Pachtvertrag_(Deutschland)" title="Pachtvertrag (Deutschland)">Pacht</a>, <a href="Zins#Geschichte" title="Zins">Zins</a>), die in <a href="Urbar_(Verzeichnis)" title="Urbar (Verzeichnis)">Urbaren</a> wie z. B. dem <a href="Landbuch_Karls_IV." title="Landbuch Karls IV.">Landbuch Karls&nbsp;IV.</a> verzeichnet waren.<sup id="cite_ref-LB1375_Einfuehr_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-LB1375_Einfuehr-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Kirchenhufen waren in der Regel durch Herrschende oder wohlhabende Privatpersonen gestiftetes Land, das einer Zweckbindung unterlag. Es diente dazu, Kirchen zu bauen und zu unterhalten und wird im 12.&nbsp;Jahrhundert auch zur Gemeindearbeit eingesetzt. Die Pfarrhufen dienten dazu, den Lebensunterhalt des Priesters (bzw. nach der <a href="Reformation" title="Reformation">Reformation</a> des Pastors) zu finanzieren. Ursprünglich bewirtschaftete der Priester dabei das Land selbst. Standen ihm viele Pfarrhufen zur Verfügung, konnte er auch einen Pfarrpächter einsetzen und von den Pachteinnahmen leben. In den meisten Landeskirchen wurde nach dem <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> das Pfarrland verpachtet. Die Erlöse gingen in einen Pfarrbesoldungsfonds, aus dem wiederum die Geistlichen bezahlt wurden.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Kleinere Bauerngutsgrößen waren die <a href="#Hofgrößen_nach_Fläche"><i>Dreiviertel-, Halbhufe</i> oder ähnlich</a> (der entsprechende Teil einer regionalen Hufe). Dabei handelte es sich bei den Angesiedelten nicht um Vollbauern mit allen Rechten der <a href="Altgemeinde" title="Altgemeinde">Altgemeinde</a>, sondern um <a href="Kleinbauer" title="Kleinbauer">Kleinbauern</a>. Damit unterschieden sich diese von den <a href="H%C3%A4usler" title="Häusler">Häuslern</a> (Handwerkern), deren Grundbesitz sich auf das Land beschränkte, auf dem ihr Haus und ein zugehöriger Nutzgarten lagen.
</p><p>Auch im Westen hatten solche neuen Dorfgründungen in der so genannten <a href="Binnenkolonisierung" class="mw-redirect" title="Binnenkolonisierung">Binnenkolonisierung</a> stattgefunden, zum Beispiel bei Verkleinerungen von <a href="Meierhof" title="Meierhof">Meierhöfen</a>, insbesondere aber nach <a href="Rodung" title="Rodung">Neurodungen</a> herrschaftlicher Wälder. <i>Siehe dazu auch:</i> <a href="Waldhufendorf" title="Waldhufendorf">Waldhufendörfer</a>.
</p><p>Die neu entstandenen Höfe wurden anfangs einheitlich nach der ursprünglichen, standardisierten Hufengröße besteuert. Im Osten, wo die Neusiedelung länger andauerte, war dies noch sehr lange die gängige Regel. Im Süden, Westen und Norden aber, wo die <a href="Urbarmachung" title="Urbarmachung">Urbarmachung</a> landwirtschaftlicher Flächen sehr viel früher so gut wie abgeschlossen war, wurden zur <a href="Steuer" title="Steuer">Besteuerung</a> dann fast ausnahmslos die kleineren Einheiten <i><a href="Morgen_(Einheit)" title="Morgen (Einheit)">Morgen</a></i>, <i><a href="Joch_(Einheit)" title="Joch (Einheit)">Joch</a></i> oder <a href="Acker" title="Acker">Acker</a> herangezogen, da die tatsächlichen Hofgrößen selbst dort, wo sie ursprünglich gleich waren, sich durch Zukäufe, <a href="Realteilung" title="Realteilung">Erbteilungen</a> und Zusammenlegungen erheblich verändert hatten. Genau deshalb blieb die Hufe als ein legales Flächenmaß bis ins 19.&nbsp;Jahrhundert hier nur selten erhalten. Der Begriff der Hufe bzw. Hube bezeichnete dann nur noch einen <a href="Haupterwerbsbetrieb" title="Haupterwerbsbetrieb">Vollerwerbsbetrieb</a> unterschiedlicher Fläche.
</p><p>Lateinisch entspricht dem Begriff der Hufe das <a href="Latein" title="Latein">lateinische</a> Wort <i>mansus</i> sowie ab dem 12. Jahrhundert auch das latinisierte deutsche Wort <i>Huba,</i> wobei <i>mansus</i> eher das oder die Gebäude (vgl.&nbsp;<a href="Manoir" class="mw-disambig" title="Manoir">Manoir</a>, <a href="Manor_house" class="mw-redirect" title="Manor house">Manor</a>) bezeichnet, <i>Huba</i> eher die Fläche. Die Wörter <i>Hube</i> und <i>Hufe</i> sind von <a href="Althochdeutsch" class="mw-redirect" title="Althochdeutsch">Althochdeutsch</a> <i>hoba, huoba, huopa</i> über <a href="Mittelhochdeutsch" class="mw-redirect" title="Mittelhochdeutsch">Mittelhochdeutsch</a> <i>huobe</i> abgeleitet,<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ebenso <i><a href="Bauernhof" title="Bauernhof">Hof</a></i>. Regional sagt man statt Hube auch <i>Hueb</i> oder <i>Huebm</i>. In vielen deutschen <a href="Familienname" title="Familienname">Familiennamen</a> wirkt der Begriff der Hufe bzw. Hube bis heute fort, etwa <i><a href="Hufner" title="Hufner">Hufner</a> (Hüfner), <a href="Huemer" title="Huemer">Huemer</a>; <a href="Huber" title="Huber">Huber</a>, <a href="H%C3%BCber" title="Hüber">Hüber</a>, <a href="H%C3%BCbner_(Familienname)" title="Hübner (Familienname)">Hübner</a>, <a href="H%C3%BCbener" class="mw-disambig" title="Hübener">Hübener</a>, <a href="Hubbauer" class="mw-disambig" title="Hubbauer">Hubbauer</a></i> und viele andere mehr, in Bezug auf Ansiedlung auch <i><a href="Neuhuber" class="mw-disambig" title="Neuhuber">Neuhuber</a></i> und ähnliches.
</p><p>In anderen europäischen Ländern gab es der Hufe entsprechende Einheiten. Die älteste <a href="England" title="England">englische</a> Flächeneinheit ist der <i><a href="#Oxgang_oder_Bovata,_die_englische_Kleinhufe">Oxgang</a></i>, die englische Kleinhufe. Dieses <a href="Metrologie" title="Metrologie">metrologische</a> Referenzfeld stand bei der Definition der englischen Flächen- und Längenmaße bezüglich der Werte des <a href="Alte_Ma%C3%9Fe_und_Gewichte_(r%C3%B6mische_Antike)" title="Alte Maße und Gewichte (römische Antike)">römischen Maßsystems</a> Pate. Das Wort <i>Oxgang</i> selbst ist <a href="D%C3%A4nemark" title="Dänemark">dänisch</a>-<a href="Normannen" title="Normannen">normannischen</a> Ursprungs. Es taucht in England bald nach <a href="Normannische_Eroberung_Englands" title="Normannische Eroberung Englands">1066</a> auf und bezeichnet ein saisonales <i><a href="Joch_(Einheit)" title="Joch (Einheit)">Joch</a></i>. Es entspricht also derjenigen Ackerfläche, die ein einziges Ochsengespann im Frühjahr beim Pflügen bewältigen kann. Im osteuropäischen, slawischen Raum steht zumeist der Begriff <i>Lahn</i> (zu Lehen), zum Beispiel <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Tschechische_Sprache" title="Tschechische Sprache">tschechisch</a></span> <span lang="cs-Latn" style="font-style:italic">Lán</span>, <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Polnische_Sprache" title="Polnische Sprache">polnisch</a></span> <span lang="pl-Latn" style="font-style:italic">Łan</span>, <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Ukrainische_Sprache" title="Ukrainische Sprache">ukrainisch</a></span> <span lang="uk-Cyrl" class="Cyrl" style="font-style:normal">Лан</span>, <a href="Synonym" title="Synonym">synonym</a> für die Fläche des Hufenmaßes, da ihre Besitzer nicht über den Status des <a href="Freibauer_(Mittelalter)" title="Freibauer (Mittelalter)">Freibauern</a> verfügten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Fränkische_Hufe"><span id="Fr.C3.A4nkische_Hufe"></span>Fränkische Hufe</h2></div>

<p>Die fränkische Hufe war eine festgelegte Agrarfläche, die seit dem neunten Jahrhundert im <a href="Fr%C3%A4nkisches_Reich" title="Fränkisches Reich">Fränkischen Reich</a> sowie später im <a href="Heiliges_R%C3%B6misches_Reich" title="Heiliges Römisches Reich">Heiligen Römischen Reich</a> bei Dorfneugründungen den Neubauern als Standardfläche zugewiesen wurde. Dabei erachtete man es als vorteilhaft, die Hufen als sehr lange und relativ schmale Flächen (<a href="Streifenflur" title="Streifenflur">Streifenfluren</a>) auszugestalten. Die neu gegründeten Dörfer sind so genannte <a href="Reihendorf" title="Reihendorf">Reihendörfer</a>, in denen rechts und links einer zentralen Achse, z. B. einer Straße oder eines Fließgewässers, die jeweiligen Hofgebäude im Abstand von ca. 50–100&nbsp;Meter beieinander stehen. Dahinter besaß jede Bauernfamilie ihre bis zu fast zweieinhalb Kilometer lange, aber nicht sehr breite Agrarfläche, bestehend aus Gemüse- und Obstgärten, Wiesen, Feldern und schließlich auch Wald. Siehe als Beispiel die Karte rechts des Hufendorfes Schönbrunn. Sollte die Fläche der zugewiesenen Streifen aus topografischen Gründen etwas kleiner gewesen sein als die volle Hufe, so wurde das in sogenannten Ausgleichsfeldern kompensiert. Diese lagen aber gegebenenfalls etwas weiter entfernt von der zusammenhängenden Gehöftsfläche gleich hinter dem Haus.
</p><p>Die fränkische Königshufe beinhaltete zunächst 120 fränkische Acker. Der alte fränkische Acker ist ein Feld von 360&nbsp;×&nbsp;120 fränkischen Fuß, gleich 12&nbsp;×&nbsp;4 fränkischen Königsruten. Die fränkische Königsrute misst 30&nbsp;Fuß. Der fränkische Fuß ist der gleiche, der in der Stadt Nürnberg bis ins 19.&nbsp;Jahrhundert hinein verwendet wurde und zirka <span class="bruch template-frac" style="line-height:0">303<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">7</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">8</sub></span>&nbsp;Millimeter misst.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese erste, ursprüngliche Königsrute maß also knapp 9,12&nbsp;Meter. Die Metrologen der ersten fränkischen Könige und Kaiser hatten dieses Maß aber natürlich nicht „frei erfunden“, sondern es stand, wie immer in der alten <a href="Metrologie" title="Metrologie">Metrologie</a>, in Verbindung mit anderen bekannten, noch älteren Maßen. Der fränkische Fuß ist nicht zu verwechseln mit dem sogenannten <a href="Karolinger" title="Karolinger">karolingischen</a> Fuß. Letzterer wurde anfangs vor allem in den <a href="Rheinlande" title="Rheinlande">Rheinlanden</a> praktiziert, weshalb er gemeinhin auch oft einfach nur als <a href="Rheinl%C3%A4ndischer_Fu%C3%9F" title="Rheinländischer Fuß">Rheinischer Fuß</a> bezeichnet wird. Ersterer, der fränkische Fuß, hingegen ist über den <a href="Agilolfinger" title="Agilolfinger">agilolfingisch</a>-<a href="Bayern" title="Bayern">bayrischen</a> Fuß von dem seit der Römerzeit bis ins 19.&nbsp;Jahrhundert in der ehemaligen <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">römischen</a> Provinzhauptstadt <a href="Augsburg" title="Augsburg">Augsburg</a><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bewahrten <a href="Alte_Ma%C3%9Fe_und_Gewichte_(R%C3%B6mische_Antike)" class="mw-redirect" title="Alte Maße und Gewichte (Römische Antike)">römischen Fuß</a> hergeleitet.
</p><p><span id="kH"></span>Die fränkischen Hufen wurden nach der fränkischen Rute zunächst folgendermaßen definiert:
</p>
<table class="wikitable" style="width:43em; margin-top:0.2em; margin-bottom:0.8em; text-align:center;">

<tbody><tr style="background:#CCCCCC">
<td style="width:30%; padding-left:1em; padding-right:1em; line-height:2.25; height:3.7em;"><b>Fränkische Hufen</b>
</td>
<td style="width:16%; padding-left:0.5em; padding-right:0.5em;"><b>Definition</b>
</td>
<td style="width:12%; padding-left:1.0em; padding-right:1.0em;"><b>Rute<sup>2</sup></b>
</td>
<td style="width:19%; padding-left:1.0em; padding-right:1.0em; line-height:0.4; padding-top:1em; padding-bottom:0.25em;"><small><b>Quadratrute<br>__________<span style="line-height:1.75"><br>Quadratfuß</span></b></small>
</td>
<td style="width:10%; padding-left:0.5em; padding-right:0.5em;"><b>Ratio</b>
</td>
<td style="width:13%;"><b><a href="Hektar" title="Hektar">Hektar</a></b>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left">Fränkische Königshufe
</td>
<td>120 Acker
</td>
<td>5760
</td>
<td rowspan="2"><small> <i>idem</i> </small>
</td>
<td>4
</td>
<td>47,873
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left">Fränkische Großhufe
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>60 Acker
</td>
<td>2880
</td>
<td>2
</td>
<td>23,936
</td></tr>
<tr style="background:#FFFF99">
<td style="text-align:left"><b>Fränkische Landhufe</b>
</td>
<td><b><span style="visibility:hidden;">0</span>30 Acker</b>
</td>
<td><b>1440</b>
</td>
<td><b>900 (= 30 × 30)</b>
</td>
<td><b>1</b>
</td>
<td><b>11,968</b>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left">Fränkische Kleinhufe
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>15 Acker
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>720
</td>
<td><small> <i>idem</i> </small>
</td>
<td>½
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>5,984
</td></tr>
<tr style="background:#CCCCCC">
<td colspan="6" style="height:2.8em">Das fränkische Ackermaß ist ein Feld von 360&nbsp;×&nbsp;120 Nürnberger Fuß, gleich 39,8734&nbsp;Ar.
</td></tr></tbody></table>
<p><span id="kR"></span>Tatsächlich wurden aber im Laufe der Zeit drei Königsruten verschiedener Länge zur Vermessung der fränkischen Königshufe verwendet, wobei deren Gesamtfläche aber stets gleich blieb.
</p>
<ul><li>Die <i>fränkische Königsrute</i> ist sehr alt und misst etwa 9,12&nbsp;Meter. Ihre Länge beträgt 30&nbsp;fränkische Fuß. Im Zusammenhang mit der Königshufe wurde sie bald von den beiden folgenden Königsruten abgelöst. Die fränkische <i>15-Fuß</i>-Rute aber blieb bis in die Neuzeit hinein gebräuchlich.</li>
<li>Die <i>sächsische Königsrute</i> wurde schon sehr früh von den <a href="Sachsen" title="Sachsen">sächsischen</a> <a href="Liudolfinger" title="Liudolfinger">Liudolfingern</a> zur Vermessung der fränkischen Königshufe verwendet. Sie ist ebenfalls eine 30-Fuß-Rute und misst knapp 8,60&nbsp;Meter. Sie misst gleich zwei sächsische Feldmesserruten,<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wie sie in <a href="Sachsen" title="Sachsen">Sachsen</a> bis ins neunzehnte Jahrhundert hinein verwendet wurde. Seit der Zeit der sächsischen <a href="Ottonen" class="mw-redirect" title="Ottonen">Ottonen</a> sollten die Dimensionen der fränkischen Königshufe nunmehr eine Länge von 270 und eine Breite von 24&nbsp;Königsruten besitzen.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dies aber war mit der alten Definition zu 5760&nbsp;Quadratruten nicht zu erreichen. Die Maßrute musste also modifiziert werden. Die Gesamtfläche sollte aber die gleiche bleiben. Das wurde dadurch erreicht, indem der ursprüngliche fränkische Fuß zu etwa <span class="bruch template-frac" style="line-height:0">303<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">7</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">8</sub></span>&nbsp;mm, mit dem Faktor (2√2&nbsp;/&nbsp;3&nbsp;≈)&nbsp;0,94281 multipliziert wurde. Der neugewonnene sächsische Königsfuß der Vermesserrute misst daher etwa <span class="bruch template-frac" style="line-height:0">286<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">2</sub></span>&nbsp;mm. Dieser ottonische Sachsenfuß verbreitete sich im ganzen Reich; so beispielsweise nach Hamburg<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder nach auch Stuttgart<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und blieb dort jeweils offiziell bis zur Annahme des <a href="Metrisches_Einheitensystem" title="Metrisches Einheitensystem">metrischen Systems</a> im 19.&nbsp;Jahrhundert. 30 alte sächsische Fuß misst die sächsische Königsrute. 15 alte sächsische Fuß misst die sächsische Feldmesserrute.</li>
<li>Die <i>salische Königsrute</i> ist schon seit Anfang des 12.&nbsp;Jahrhunderts attestiert. Sie misst als 30-Fuß-Rute knapp 9,42&nbsp;Meter, als 15-Fuß-Rute also knapp 4,71&nbsp;Meter. Durch eine alte Handschrift von 1106, also noch unter den letzten <a href="Salier" title="Salier">Saliern</a>, ist belegt, dass seit dieser Zeit, eine noch längere und noch schmalere Königshufe bevorzugt wurde. Sie sollte nun 720&nbsp;Königsruten lang und derer nunmehr 30 breit sein.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Jedoch legten auch die salischen Könige, wie zuvor die sächsischen, Wert darauf, die ursprüngliche Gesamtfläche der Königshufe nicht zu modifizieren. Um dieses zu bewerkstelligen, musste der neue salische Fuß mit dem alten fränkischen, also dem Nürnberger Fuß, in der <a href="Quotient" title="Quotient">Ratio</a> 12&nbsp;:&nbsp;(3√15) stehen. Der dreißigste Teil dieser Königsrute, bzw. der fünfzehnte Teil der königlichen Halb-Rute, ist der salische Fuß. <i>Der salische Fuß ist identisch mit dem <a href="Alte_Ma%C3%9Fe_und_Gewichte_(Preu%C3%9Fen)" title="Alte Maße und Gewichte (Preußen)">preußischen Fuß</a>.</i> Noch im 18. und 19.&nbsp;Jahrhundert galt dieser offiziell in Preußen.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der preußische Fuß ist also ostfränkischen Ursprungs. Entgegen vielen Behauptungen, vor allem seitens preußischer Metrologen, ist der preußische Fuß aber nicht identisch mit dem alten rheinischen Fuß. Letzterer ist mit westfränkischen Maßen verwandt und geringfügig kürzer als der erstere.</li></ul>
<p><span id="wA"></span><i>Wichtige Anmerkung:</i> In den <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">mittelalterlichen</a> <a href="Manuskript" class="mw-redirect" title="Manuskript">Handschriften</a>, sowie auch in den verschiedenen metrologischen Veröffentlichungen der Neuzeit, ist die <i>Definition der Königsrute in Fuß</i> uneinheitlich. Meist wird sie als Doppelrute zu 30&nbsp;Fuß angegeben, zuweilen aber auch nur als 15&nbsp;Fuß messende (Drei-Doppelschritt-)Rute definiert. Dieser Artikel hier trägt jener begrifflichen Zweideutigkeit insofern Rechnung, indem er die <i>Königs</i>rute im Folgenden regelmäßig als 30-Fuß-Rute annimmt, wohl wissend, dass diese „königlichen Doppelruten-Ruten“ tatsächlich wohl nur auf dem Papier standen. Die Ruten sind ja eben nicht nur ein theoretisches Maß, sondern vor allem auch ein sehr konkretes <a href="Messger%C3%A4t" title="Messgerät">Messgerät</a> der Landvermesser im Feld. In Praxis aber konnten letztere mit so unhandlichen, bis über neun Meter langen, theoretischen Königsruten gar nicht oder nur sehr beschwerlich arbeiten, weshalb sie in solchen Fällen dann regelmäßig auf die <i>entsprechende Halb-Rute</i> zurückgriffen. Beim Quellenstudium muss diese <a href="Mehrdeutigkeit" title="Mehrdeutigkeit">Mehrdeutigkeit</a> unbedingt beachtet werden.
</p><p>Übersicht der drei verschiedenen Königsruten, in denen die fränkischen Hufen sukzessive vermessen wurden:
</p>
<table class="wikitable" style="width:67em; margin-top:0; text-align:center;">

<tbody><tr style="background:#CCCCCC">
<td style="text-align:left"><b>Königsrute</b>
</td>
<td>
</td>
<td style="line-height:1.35;"><b>N&nbsp;×&nbsp;Fuß</b><br><small><b>in <a href="Pariser_Linie" title="Pariser Linie">Pariser Linien</a></b></small>
</td>
<td>
</td>
<td style="line-height:1.35;"><b>Ruten</b><br><small><b>in <a href="Meter" title="Meter">Meter</a></b></small>
</td>
<td style="line-height:1.35;"><b>Ruten²</b><br><small><b>(K.-hufe)</b></small>
</td>
<td>
</td>
<td style="line-height:1.35;"><b>Fläche</b><br><small><b>(Königshufe)</b></small>
</td>
<td style="line-height:1.35;"><b>exakte</b><br> <b>Rutenratio</b>
</td>
<td style="line-height:1.35;"><b>glatte</b><br> <b>Rutenratio</b>
</td>
<td style="line-height:1.35;"><b>„glatter</b><br><b>Fehler“</b>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><b>Fränkische Königsrute</b>
</td>
<td>=
</td>
<td>30&nbsp;×&nbsp;134,67784
</td>
<td>=
</td>
<td>9,11662&nbsp;m
</td>
<td>5760
</td>
<td>=
</td>
<td>47,87295&nbsp;ha
</td>
<td><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle 1\colon 1}">
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<mn>1</mn>
<mo>:<!-- : --></mo>
<mn>1</mn>
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</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/312c1bc96f0d751eca72d7cf463bcbd8c606baf6.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:3.359ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle 1\colon 1}" loading="lazy"></span>
</td>
<td>1 : 1
</td>
<td style="text-align:right">0,0000&nbsp;%
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><b>Sächsische Königsrute</b>
</td>
<td>=
</td>
<td>30&nbsp;×&nbsp;126,98196
</td>
<td>=
</td>
<td>8,59523&nbsp;m
</td>
<td>6480
</td>
<td>=
</td>
<td>47,87295&nbsp;ha
</td>
<td><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle 1\colon {\dfrac {2\cdot {\sqrt {2}}}{3}}}">
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<mn>1</mn>
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<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
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<mn>2</mn>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
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<mn>2</mn>
</msqrt>
</mrow>
</mrow>
<mn>3</mn>
</mfrac>
</mstyle>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle 1\colon {\dfrac {2\cdot {\sqrt {2}}}{3}}}</annotation>
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</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/96c283e8f878fa3e9f27110c42dd97aa29c20e61.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.838ex; width:8.972ex; height:5.843ex;" alt="{\displaystyle 1\colon {\dfrac {2\cdot {\sqrt {2}}}{3}}}" loading="lazy"></span>
</td>
<td>33 : 35
</td>
<td style="text-align:right">- 0,0051&nbsp;%
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><b>Salische Königsrute</b>
</td>
<td>=
</td>
<td>30&nbsp;×&nbsp;139,13000
</td>
<td>=
</td>
<td>9,41560&nbsp;m
</td>
<td>5400
</td>
<td>=
</td>
<td>47,87295&nbsp;ha
</td>
<td><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle 1\colon {\dfrac {12\cdot {\sqrt {3}}}{15}}}">
<semantics>
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<mn>1</mn>
<mo>:<!-- : --></mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
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<mn>12</mn>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<msqrt>
<mn>3</mn>
</msqrt>
</mrow>
</mrow>
<mn>15</mn>
</mfrac>
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</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle 1\colon {\dfrac {12\cdot {\sqrt {3}}}{15}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/728d6a80df9276948775dc05577f4c24929f1216.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.838ex; width:10.135ex; height:5.843ex;" alt="{\displaystyle 1\colon {\dfrac {12\cdot {\sqrt {3}}}{15}}}" loading="lazy"></span>
</td>
<td>11<sup>4</sup> : (3<sup>4</sup>&nbsp;×&nbsp;5<sup>2</sup>&nbsp;×&nbsp;7)
</td>
<td style="text-align:right">- 0,0077&nbsp;%
</td></tr></tbody></table>
<p>Das in der salischen Königsrute enthaltene Fußmaß ist gleich dem preußischen Fuß, wie es bereits <a href="Walter_Heinich" title="Walter Heinich">Walter Heinich</a> in seinen Forschungsarbeiten zur Königshufe<sup id="cite_ref-Khufe_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-Khufe-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> richtig vermerkte. Der Nürnberger Fuß aber hat keine offizielle, gesetzliche Umrechnung. Die Dresdner Feldmesserrute wurde, neuzeitlich, als genau 182 neue sächsische Zoll messend definiert, wobei es notwendigerweise (182 beinhaltet die <a href="Primzahl" title="Primzahl">Primzahl</a> 91) zu Rundungen kam. In den beiden obigen Tabellen wurde deshalb der fränkische bzw. der sächsische Wert der betreffenden Königsrute, ausgehend vom <i>legalen Wert</i> des preußischen Fußes, gleich 139,13 Pariser Linien, gemäß der exakten, die Fläche genau bewahrenden Ratio, zurückgerechnet. Der fränkische Fuß misst also 139,13 ×&nbsp;(2√2&nbsp;/&nbsp;3) ≈&nbsp;134,67784 Pariser Linien, der sächsische Königsfuß somit 139,13 ×&nbsp;(12&nbsp;/&nbsp;(3√15)) ≈&nbsp;126,98196 <a href="Pariser_Linie" title="Pariser Linie">Pariser Linien</a>.
</p><p>Bereits der Nürnberger <a href="Astronom" title="Astronom">Astronom</a> <a href="Johann_Philipp_von_Wurzelbauer" class="mw-redirect" title="Johann Philipp von Wurzelbauer">Johann Philipp von Wurzelbauer</a> und der französische Metrologe <a href="Johann_Caspar_Eisenschmidt" title="Johann Caspar Eisenschmidt">Johann Caspar Eisenschmidt</a><sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (1737) gaben beide den fränkischen Fuß mit 134,675 Pariser Linien an, also nur ca. 0,002&nbsp;% darunter. Im Jahr 1808 übernahm Georg Kaspar Chelius in seinem metrologischen Handbuch diesen Wert, wohl gerundet zu 134,7 Pariser Linien. Im Jahr 1830 erhöhte Chelius seinen Wert auf 134,7<i>5</i>&nbsp;P.L., ohne Angabe von Gründen. Aber selbst der letztere Wert liegt nur ca. 0,0536&nbsp;% über dem, von der salisch-preußischen Königsrute ausgehend, exakt zurückgerechneten Wert des fränkischen Fußes.
</p><p>Der <a href="Liudolfinger" title="Liudolfinger">Liudolfinger</a> Fuß, also der sächsische Königsfuß der <a href="Ottonen" class="mw-redirect" title="Ottonen">Ottonen</a>, ist in <a href="Hamburg" title="Hamburg">Hamburg</a> mit 127,036&nbsp;P.L., sowie in <a href="Stuttgart" title="Stuttgart">Stuttgart</a> mit 127,0&nbsp;P.L. sehr gut erhalten. Lediglich im <a href="K%C3%B6nigreich_Sachsen" title="Königreich Sachsen">Königreich Sachsen</a> selbst, erscheint der sächsische Königsfuß um etwa 0,0395&nbsp;% gekürzt. Dies ist bei der neuzeitlichen Festlegung der alten sächsischen Feldmesserrute auf genau 182 neue sächsische Zoll nicht weiter verwunderlich. Nach dem obigen Wert, läge die alte sächsische Feldmesserrute bei etwa 182,1088 gesetzlichen sächsischen Zoll. Man beachte weiterhin, dass der eigentliche Dresdner Fuß in <a href="Kurf%C3%BCrstentum_Sachsen" title="Kurfürstentum Sachsen">Kursachsen</a>, mit recht genau <span class="bruch template-frac" style="line-height:0">283<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>&nbsp;mm,<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> etwa 0,05&nbsp;% länger war, als das spätere gesetzliche Maß, festgelegt bei der Umstellung des <a href="K%C3%B6nigreich_Sachsen" title="Königreich Sachsen">Königreichs Sachsen</a> auf metrische Maße, zu genau 283,19&nbsp;mm bzw. 125,537&nbsp;Pariser Linien. Die sächsische Feldmesserrute zu 182 kursächsischen Dresdner Zoll ergibt eine sächsische Feldmesserrute zu 15&nbsp;× 126,9961&nbsp;P.L., also nur 0,011&nbsp;% über dem in der obigen Tabelle angegebenen Wert.
</p><p>Diese Abweichungen liegen jedoch allesamt im grünen Bereich, der bei den alten Längenmaßen mit ca.&nbsp;± 0,05&nbsp;% angesetzt werden kann. Erst zwischen ca.&nbsp;± 0,05&nbsp;% und ± 0,10&nbsp;% befindet man sich in einem gelben Bereich, der dann schon etwas bedenklichen Abweichungen.
</p><p>Die Fußwerte dieser Königsruten, in sieben- bzw. elf<a href="Glatte_Zahl" title="Glatte Zahl">glatten</a> Werten ausgedrückt:
</p><p>Das römische Fußmaß ist bekanntlich von der <a href="Nippur-Elle" title="Nippur-Elle">Nippurelle</a> abgeleitet: 518,616&nbsp;×&nbsp;(16&nbsp;÷&nbsp;28) =&nbsp;296,352&nbsp;Millimeter.
</p><p>Vom <a href="Alte_Ma%C3%9Fe_und_Gewichte_(R%C3%B6mische_Antike)" class="mw-redirect" title="Alte Maße und Gewichte (Römische Antike)">römischen Fuß</a> gelangt man über den <a href="Alte_Ma%C3%9Fe_und_Gewichte_(Bayern)" title="Alte Maße und Gewichte (Bayern)">bayrischen Fuß</a>: 296,352&nbsp;×&nbsp;(18&nbsp;÷&nbsp;16)&nbsp;×&nbsp;(14&nbsp;÷&nbsp;16) =&nbsp;291,7215&nbsp;mm<br>
zum fränkischen Fuß: 291,7215&nbsp;×&nbsp;(20&nbsp;÷&nbsp;16)&nbsp;×&nbsp;(10&nbsp;÷&nbsp;12)&nbsp;×&nbsp;(10&nbsp;÷&nbsp;12) =&nbsp;303,8765625&nbsp;mm <small>(ca. 134,707 Pariser Linien)</small><br>
und dann zum alten sächsischen Fuß: 303,8765625&nbsp;×&nbsp;(33&nbsp;÷&nbsp;35) =&nbsp;&nbsp;286,5121875&nbsp;mm <small>(ca. 127,009 Pariser Linien)</small>.
</p><p>Der salische Fuß steht glatt: 11<sup>3</sup>&nbsp;:&nbsp;(3<sup>5</sup>&nbsp;×&nbsp;5), also 1331&nbsp;:&nbsp;1215, zum sächsischen Königsfuß. Der elfglatte Wert des ersteren lautet somit 313,8664375&nbsp;mm und liegt daher mit ca.&nbsp;139,13<i>574</i> Pariser Linien, nur unwesentlich (0,0041&nbsp;%) über den festgelegten 139,13000&nbsp;P.L. des preußischen Fußes.
</p><p>Verbreitet waren also die fränkischen Königshufen
</p>
<ul><li>entweder zu: 270&nbsp;×&nbsp;12 sächsischen Königsruten</li>
<li>oder auch zu: 360&nbsp;×&nbsp;15 salischen Königsruten.
<ul><li>Die fränkische Großhufe betrug davon die Hälfte.</li>
<li>Die fränkische Landhufe maß ein Viertel der Königshufe.</li>
<li>Die fränkische Kleinhufe betrug von der letzteren erneut die Hälfte.</li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Spätere_Hufenmaße"><span id="Sp.C3.A4tere_Hufenma.C3.9Fe"></span>Spätere Hufenmaße</h2></div>
<p>Im gesamten <a href="Hochmittelalter" title="Hochmittelalter">Hochmittelalter</a> hielt man an den althergebrachten, fränkischen Maßen der Hufe fest. Im <a href="Sp%C3%A4tmittelalter" title="Spätmittelalter">Spätmittelalter</a> hingegen und hier zuerst besonders im <a href="Baltikum" title="Baltikum">baltischen Raum</a> kamen dann auch andere Hufenmaße auf. Nachdem die <a href="Binnenkolonisierung" class="mw-redirect" title="Binnenkolonisierung">Binnenkolonisierung</a> innerhalb des Reiches zu guten Teilen abgeschlossen war, begann die <a href="Deutsche_Ostsiedlung" class="mw-redirect" title="Deutsche Ostsiedlung">Ostsiedlung</a> des <a href="Deutscher_Orden" title="Deutscher Orden">Deutschen Ordens</a>. Der <a href="Deutschordensstaat" title="Deutschordensstaat">Deutschordensstaat</a> aber lag außerhalb der Grenzen des <a href="Heiliges_R%C3%B6misches_Reich" title="Heiliges Römisches Reich">HRR</a> und man fühlte sich dort somit nicht mehr an die alten fränkischen Hufenmaße gebunden. Es entstanden regionale Hufenmaße zu zumeist 30 regionalen Morgen. Diese Entwicklung schrieb sich später auch innerhalb des Reiches fort, sodass es auch hier zu von der fränkischen Hufe abweichenden, regionalen Landesmaßen kam.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Hufenmaße_außer-_und_innerhalb_des_Heiligen_Römischen_Reiches"><span id="Hufenma.C3.9Fe_au.C3.9Fer-_und_innerhalb_des_Heiligen_R.C3.B6mischen_Reiches"></span>Hufenmaße außer- und innerhalb des Heiligen Römischen Reiches</h3></div>
<table class="wikitable" style="width:42em; text-align:center;">

<tbody><tr style="background:#CCCCCC">
<td style="width:25%; height:3em; line-height:1.25"><b>Land oder Stadt</b>
</td>
<td style="width:18%;"><b>Definition</b>
</td>
<td style="width:15%; line-height:0.4; padding-top:1em; padding-bottom:0.25em;"><small><b>Def.-Einheit<br>__________<span style="line-height:1.75"><br>Quadratrute</span></b></small>
</td>
<td style="width:15%; line-height:0.4; padding-top:1em; padding-bottom:0.25em;"><small><b>Quadratrute<br>__________<span style="line-height:1.75"><br>Quadratfuß</span></b></small>
</td>
<td style="width:15%;"><b>Hektar</b>
</td>
<td style="width:12%;"><b>Ref.</b>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><a href="Fulda" title="Fulda">Fulda</a>
</td>
<td rowspan="3">30 <a href="Morgen_(Einheit)" title="Morgen (Einheit)">Morgen</a>
</td>
<td rowspan="2">160
</td>
<td>144
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>5,5311
</td>
<td><sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><a href="Frankfurt_am_Main" title="Frankfurt am Main">Frankfurt a. M.</a>
</td>
<td>100
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>6,0752
</td>
<td><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><a href="Magdeburger_Ma%C3%9F" title="Magdeburger Maß">Preußen</a>
</td>
<td>180
</td>
<td>144
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>7,6597
</td>
<td><sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><a href="Mecklenburg" title="Mecklenburg">Mecklenburg</a>
</td>
<td>25 Morgen
</td>
<td>240
</td>
<td>256
</td>
<td>13,0070
</td>
<td><sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><a href="Olecko" title="Olecko">Oletzko</a>
</td>
<td rowspan="8">30 Morgen
</td>
<td rowspan="3">300
</td>
<td>196
</td>
<td>15,6484
</td>
<td><sup id="cite_ref-Eytelwein_20-0" class="reference"><a href="#cite_note-Eytelwein-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><a href="Danzig" title="Danzig">Danzig</a>
</td>
<td rowspan="2">225
</td>
<td>16,6664
</td>
<td><sup id="cite_ref-Eytelwein_20-1" class="reference"><a href="#cite_note-Eytelwein-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><a href="Che%C5%82mno" title="Chełmno">Kulm</a> (alt)
</td>
<td>16,7962
</td>
<td><sup id="cite_ref-Eytelwein_20-2" class="reference"><a href="#cite_note-Eytelwein-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><a href="Brandenburg" title="Brandenburg">Brandenburg</a> (alt)
</td>
<td>400
</td>
<td>144
</td>
<td>17,0215
</td>
<td><sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><a href="Che%C5%82mno" title="Chełmno">Kulm</a> (neu)
</td>
<td rowspan="8">300
</td>
<td rowspan="3">225
</td>
<td>17,3389
</td>
<td><sup id="cite_ref-Eytelwein_20-3" class="reference"><a href="#cite_note-Eytelwein-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><a href="Soldin" class="mw-redirect" title="Soldin">Soldin</a>
</td>
<td>17,5836
</td>
<td><sup id="cite_ref-Eytelwein_20-4" class="reference"><a href="#cite_note-Eytelwein-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><a href="Polen" title="Polen">Polen</a> (alt)
</td>
<td>17,9550
</td>
<td><sup id="cite_ref-Eytelwein_20-5" class="reference"><a href="#cite_note-Eytelwein-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><a href="Pommern" title="Pommern">Pommern</a>
</td>
<td>256
</td>
<td>19,6526
</td>
<td><sup id="cite_ref-Eytelwein_20-6" class="reference"><a href="#cite_note-Eytelwein-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><a href="Sachsen" title="Sachsen">Sachsen</a>
</td>
<td style="padding-right:0.78em">36 <a href="Acker_(Einheit)" title="Acker (Einheit)">Acker</a>
</td>
<td rowspan="4">225
</td>
<td>19,9223
</td>
<td><sup id="cite_ref-Khufe_13-1" class="reference"><a href="#cite_note-Khufe-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><a href="Kostrzyn_nad_Odr%C4%85" title="Kostrzyn nad Odrą">Küstrin</a>
</td>
<td rowspan="3">30 Morgen
</td>
<td>20,6175
</td>
<td><sup id="cite_ref-Eytelwein_20-7" class="reference"><a href="#cite_note-Eytelwein-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><a href="Litauen" title="Litauen">Litauen</a>
</td>
<td>21,3679
</td>
<td><sup id="cite_ref-Eytelwein_20-8" class="reference"><a href="#cite_note-Eytelwein-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><a href="Neumark_(Landschaft)" title="Neumark (Landschaft)">Neumark</a>
</td>
<td>22,6953
</td>
<td><sup id="cite_ref-Eytelwein_20-9" class="reference"><a href="#cite_note-Eytelwein-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr></tbody></table>
<p>Die sächsische Hufe beträgt, laut <a href="Walter_Heinich" title="Walter Heinich">Walter Heinich</a>, 36 sächsische Acker.<br>
Sie steht genau 10 : 24 zur fränkischen Königshufe. Auch die sächsische Hufe war wohl in <a href="Vielfaches" title="Vielfaches">Vielfache</a> und Untervielfache gegliedert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Hufenvielfache_am_Beispiel_Pommerns">Hufenvielfache am Beispiel Pommerns</h3></div>
<p>Wie schon die fränkischen, so waren auch die späteren Hufenmaße <i>als Vielfache</i> gegliedert.
</p>
<table class="wikitable" style="margin-top:0.2em; margin-bottom:0.4em; width:44.4em; text-align:center;">

<tbody><tr style="background:#CCCCCC">
<td style="width:35.5%; padding-left:1.05em; line-height:2.25;"><b>Hufen in Pommern</b>
</td>
<td style="width:15.3%;"><b>Definition</b>
</td>
<td style="width:10.2%; padding-left:0.4em;"><b>Rute<sup>2</sup></b>
</td>
<td style="width:18.0%; line-height:0.4; padding-top:1em; padding-bottom:0.25em;"><small><b>Quadratrute<br>__________<span style="line-height:1.75"><br>Quadratfuß</span></b></small>
</td>
<td style="width:08.6%;"><b>Ratio</b>
</td>
<td style="width:12.4%;"><b>Hektar</b>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left">Häger- oder flämische Hufe
</td>
<td>60 Morgen
</td>
<td>18.000
</td>
<td rowspan="2"><small> <i>idem</i> </small>
</td>
<td>2
</td>
<td>39,3052
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left">Tripel-Hufe
</td>
<td>45 Morgen
</td>
<td>13.500
</td>
<td style="padding-left:0.52em"><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">2</sub></span>
</td>
<td>29,4789
</td></tr>
<tr style="background:#FFFF99">
<td style="text-align:left"><b>Pommersche Land-Hufe</b>
</td>
<td><b>30 Morgen</b>
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><b>9000</b>
</td>
<td><b>16 × 16 = 256</b>
</td>
<td><b>1</b>
</td>
<td><b>19,6526</b>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><a href="Priesterhufe" title="Priesterhufe">Priester-Hufe</a>
</td>
<td>20 Morgen
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>6000
</td>
<td rowspan="2"><small> <i>idem</i> </small>
</td>
<td style="padding-left:0.35em"><span class="bruch template-frac" style="line-height:0"><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>
</td>
<td>13,1017
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left">Hacken- oder wendische Hufe
</td>
<td>15 Morgen
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4500
</td>
<td style="padding-left:0.35em"><span class="bruch template-frac" style="line-height:0"><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>9,8263
</td></tr>
<tr style="background:#CCCCCC">
<td colspan="6"><small><i>Quelle:</i> Vergleichungen der […] Maaße und Gewichte, Johann Albert Eytelwein, 2. Auflage, Berlin 1810. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.de/books?id=pvYGAAAAcAAJ&amp;pg=PA36&amp;dq=%22fl%C3%A4mische+Hufe%22&amp;hl=fr&amp;ei=Rg16TPmtEs6e4AbpnuzbBg&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=9&amp;ved=0CFUQ6AEwCA#v=onepage&amp;q=%22fl%C3%A4mische%20Hufe%22&amp;f=false">Online</a></small>
</td></tr></tbody></table>
<p>Der Begriff der „flämische Hufe“ muss hierbei nur als <a href="Gr%C3%B6%C3%9Fenordnung" title="Größenordnung">Größenordnungsangabe</a> verstanden werden.<br>
<small>(Ähnlich wie zum Beispiel die „Brabanter Elle“ gut ein halbes Dutzend lokal angepasste, absolute Längenwerte besaß.)</small>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Regionale_Unterschiede_im_Gebrauch_der_Hufe">Regionale Unterschiede im Gebrauch der Hufe</h3></div>


<ul><li>In <a href="Norddeutschland" title="Norddeutschland">Norddeutschland</a> bezeichnete die Hufe dann auch eine Vollbauernstelle an sich. Der Bauer auf einer solchen Stelle war als <a href="Hufner" title="Hufner">Hufner</a> vollberechtigtes Mitglied der Dorfgemeinschaft und konnte im Rahmen des im Dorf geltenden Rechts eigenverantwortlich wirtschaften und sich an der bäuerlichen Selbstverwaltung beteiligen. In vielen Gegenden erhielt sich die Hufenverfassung der Dörfer bis in das 18.&nbsp;Jahrhundert und wurde erst mit der <a href="Verkoppelung" class="mw-redirect" title="Verkoppelung">Verkoppelung</a> aufgehoben. Eine Sonderform der Dorfgründung mit Hufen stellt das <a href="Marschhufendorf" title="Marschhufendorf">Marschhufendorf</a> dar, das häufig auch an neu gebauten Deichen angesiedelt wurde.</li>
<li>In <a href="S%C3%BCddeutschland" title="Süddeutschland">Süddeutschland</a> und <a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">Österreich</a> bedeutete die Hube in der <a href="Neuzeit" title="Neuzeit">Neuzeit</a> dann eher ein größeres <a href="Geh%C3%B6ft" title="Gehöft">Gehöft</a> mit ausreichenden Agrarflächen als ein konkretes Flächenmaß. In einer Beschreibung von <a href="K%C3%A4rnten" title="Kärnten">Kärnten</a> meint sein Autor Graf Rosenberg Ende des 18.&nbsp;Jahrhunderts Folgendes: „Eine Landhube soll nach alter Ausschlagung <span class="bruch template-frac" style="line-height:0">16<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>&nbsp;Tagbau, dann einen Maad, so wie in einiger Weide, Holz und Ströb bestehen.“<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im <a href="Bayern" title="Bayern">Bayern</a> des 17.&nbsp;Jahrhunderts und in Württemberg besteuerte man die Höfe eher nach dem so genannten „<a href="Hoffu%C3%9F" title="Hoffuß">Hoffuß</a>“, dessen Fläche aber variierte.</li>
<li>In <a href="Westdeutschland" title="Westdeutschland">Westdeutschland</a> blieb die Hube als legales Maß nur im <a href="F%C3%BCrstbischof" title="Fürstbischof">fürstbischöflichen</a> <a href="Fulda" title="Fulda">Fulda</a> und im <a href="Gro%C3%9Fherzogtum_Frankfurt" title="Großherzogtum Frankfurt">Großherzogtum Frankfurt</a> bis ins neunzehnte Jahrhundert hinein präsent.</li>
<li>In Südhessen war das <i><a href="Hubengut" title="Hubengut">Hubengut</a></i> eine spezielle Form privaten Landbesitzes</li>
<li>In <a href="Ostdeutschland" title="Ostdeutschland">Ostdeutschland</a> sowie in den preußischen <a href="Ostgebiete_des_Deutschen_Reiches" title="Ostgebiete des Deutschen Reiches">Ostgebieten des Deutschen Reiches</a> hingegen blieb die Hufe bis zur Übernahme des <a href="Metrisches_Einheitensystem" title="Metrisches Einheitensystem">metrischen Systems</a> im Allgemeinen erhalten.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Włóka_und_Łan,_die_polnische_Hufe_bzw._Lahn"><span id="W.C5.82.C3.B3ka_und_.C5.81an.2C_die_polnische_Hufe_bzw._Lahn"></span>Włóka und Łan, die polnische Hufe bzw. Lahn</h2></div>
<p><b><span lang="pl">Włóka</span></b>, die <a href="Masowien" title="Masowien">masowische</a> Hufe,<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> leitet sich von dem Wort <i><span lang="pl">włóczyć</span></i> ab, was ‚schleppen‘ oder ‚ziehen‘ bedeutet.
</p>
<ul><li><i><span lang="pl">Włóka reńska</span></i> (‚rheinische Hufe‘) entspricht 7,6597 Hektar.</li>
<li><i><span lang="pl">Włóka chełmińska</span></i> (‚Kulmer Hufe‘) entspricht 17,838 Hektar.</li></ul>
<p>Das polnische Wort <b><span lang="pl">Łan</span></b> geht wohl auf das deutsche Wort <a href="Lehen" class="mw-redirect" title="Lehen">Lehen</a>, <a href="Althochdeutsch" class="mw-redirect" title="Althochdeutsch">Althochdeutsch</a> <i><span lang="goc">lēhan</span>,</i> zurück.
</p><p>Als Flächeneinheit ist im Deutschen der Begriff „Lahn“ belegt, seit etwa dem 13.&nbsp;Jahrhundert als <a href="Lehnwort" title="Lehnwort">Lehnwort</a> im <a href="Polnische_Sprache" title="Polnische Sprache">Polnischen</a>.
</p><p>Infolge der <a href="Teilungen_Polens" title="Teilungen Polens">Teilungen Polens</a> galten in <a href="Kleinpolen" title="Kleinpolen">Kleinpolen</a> seit Ende des 18.&nbsp;Jahrhunderts österreichische Maße:
</p>
<table class="wikitable" style="margin-top:0.2em; margin-bottom:0.4em; text-align:center;">

<tbody><tr style="background:#CCCCCC">
<td style="width:6em; text-align:left"><b>Polnisch</b>
</td>
<td style="&quot;width:6em;"><b>Deutsch</b>
</td>
<td style="width:8em; line-height:1.25;">Ratio<br><small>(Morgen)</small>
</td>
<td style="width:7em"><b><a href="Ar_(Einheit)" title="Ar (Einheit)">Ar</a></b>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><i><span lang="pl">Łan</span></i>
</td>
<td style="text-align:left">Lahn
</td>
<td>48
</td>
<td style="padding-left:1em">27,6223&nbsp;ha
</td></tr>
<tr style="background:#FFFF99">
<td style="text-align:left"><i><span lang="pl">Morga</span></i>
</td>
<td style="text-align:left"><b><a href="Morgen_(Einheit)" title="Morgen (Einheit)">Morgen</a></b>
</td>
<td>1
</td>
<td style="padding-left:1em">57,5464&nbsp;ar
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><i><span lang="pl">Miara</span></i>
</td>
<td style="text-align:left"><a href="Alte_Ma%C3%9Fe_und_Gewichte#Raummaße" class="mw-redirect" title="Alte Maße und Gewichte">Metze</a>
</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0"><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>
</td>
<td style="padding-left:1em">19,1821&nbsp;ar
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><i><span lang="pl">Pręt</span><sup>2</sup></i>
</td>
<td style="text-align:left"><a href="Rute_(Einheit)" title="Rute (Einheit)">Rute</a><sup>2</sup>
</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0"><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">400</sub></span>
</td>
<td style="padding-left:1em">14,3866&nbsp;m²
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><i><span lang="pl"><a href="S%C4%85%C5%BCe%C5%84" title="Sążeń">Sążeń</a></span><sup>2</sup></i>
</td>
<td style="text-align:left"><a href="Klafter" title="Klafter">Klafter</a><sup>2</sup>
</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0"><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">1600</sub></span>
</td>
<td style="padding-left:1em"><span style="visibility:hidden;">0</span>3,5967&nbsp;m²
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left"><i><span lang="pl">Stopa</span><sup>2</sup></i>
</td>
<td style="text-align:left"><a href="Fu%C3%9F_(Einheit)" title="Fuß (Einheit)">Fuß</a><sup>2</sup>
</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0"><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">1/57.600</sub></span>
</td>
<td style="padding-left:1em"><span style="visibility:hidden;">0</span>0,0999&nbsp;m²
</td></tr></tbody></table>
<p>Das österreichische Joch, wurde aber mit <i><span lang="pl">Morga</span></i> übersetzt.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Außerdem gab es eine polnische <i><span lang="pl">Łan</span></i> zu 48&nbsp;Morga.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Oxgang_oder_Bovata,_die_englische_Kleinhufe"><span id="Oxgang_oder_Bovata.2C_die_englische_Kleinhufe"></span>Oxgang oder Bovata, die englische Kleinhufe</h2></div>
<p>Die englische Kleinhufe, der <i>oxgang</i> (auch: <i>bovate</i>), misst knapp über sechs Hektar. Sie versteht sich als diejenige Ackerfläche, die von <i>einem</i> Ochsengespann beim Pflügen im Lenz bewältigt werden kann.
</p><p>Der Oxgang ist darüber hinaus ein Referenzfeld einer Breite von 660 englischen Fuß, also 40 englischen <a href="Rute_(Einheit)" title="Rute (Einheit)">Ruten</a> oder einem <a href="Furlong" title="Furlong">Furlong</a>.<br>
Die Länge dieses Referenzfeldes der Landvermesser beträgt 990&nbsp;Fuß, also 60 englische Ruten oder genau <span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">2</sub></span>&nbsp;Furlong.<br>
Daher misst die englische Kleinhufe ([660&nbsp;×&nbsp;0,3048]&nbsp;×&nbsp;[990&nbsp;×&nbsp;0,3048]) =&nbsp;60.702,846 336&nbsp;m², also etwas mehr als sechs <a href="Hektar" title="Hektar">Hektar</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Englische_Hufenvielfache">Englische Hufenvielfache</h3></div>
<table class="wikitable" style="margin-top:0; width:47.8em; text-align:center;">

<tbody><tr style="background:#CCCCCC">
<td style="text-align:left"><b>Hufenname</b>
</td>
<td><b><a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">Englisch</a></b>
</td>
<td><b><a href="Anglonormannisch" class="mw-redirect" title="Anglonormannisch">Anglo-Norm.</a></b>
</td>
<td style="text-align:left"><b><a href="Mittelenglische_Sprache" class="mw-redirect" title="Mittelenglische Sprache">Anglo</a>-<a href="Latein" title="Latein">Lat.</a></b>
</td>
<td><b>Acres</b>
</td>
<td><b>Rute²</b>
</td>
<td><b>Hektar</b>
</td>
<td><b>Ratio</b>
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left">Königshufe
</td>
<td>hide, ploughland
</td>
<td>charrue, charruée
</td>
<td><a href="Carucata" title="Carucata">Carucata</a>
</td>
<td>120 Acker
</td>
<td>19.200
</td>
<td>48,5623&nbsp;ha
</td>
<td>8
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left">Großhufe
</td>
<td>–
</td>
<td>–
</td>
<td>–
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>60 Acker
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>9600
</td>
<td>24,2814&nbsp;ha
</td>
<td>4
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:left">Landhufe
</td>
<td>yardland
</td>
<td>vergée
</td>
<td>Virgata
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>30 Acker
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4800
</td>
<td>12,1406&nbsp;ha
</td>
<td>2
</td></tr>
<tr style="background:#FFFF99">
<td style="text-align:left"><b>Kleinhufe</b>
</td>
<td><b>oxgang</b>
</td>
<td><b>bovée</b>
</td>
<td><b>Bovata</b>
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><b>15&nbsp;Acker</b>
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><b>2400</b>
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><b>6,0703&nbsp;ha</b>
</td>
<td><b>1</b>
</td></tr></tbody></table>
<table class="wikitable">

<tbody><tr>
<td style="padding:0;"><span typeof="mw:File"></span>
</td></tr></tbody></table>
<p>Der <a href="#Fränkische_Hufe">fränkischen Königshufe</a> zu 120 Fränkischen Acker gleich 47,9&nbsp;Hektar entspricht die englische <i>hide</i> (auch <i>ploughland, carucate</i> genannt) zu 120 englischen <a href="Acre_(Einheit)" class="mw-redirect" title="Acre (Einheit)">Acres</a> gleich 48,6&nbsp;Hektar.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Fünfzehn_Acres_gleich_zwölf_Heredia"><span id="F.C3.BCnfzehn_Acres_gleich_zw.C3.B6lf_Heredia"></span>Fünfzehn Acres gleich zwölf Heredia</h3></div>
<p>Ein besonderes Augenmerk muss der englischen Kleinhufe, dem sogenannten Oxgang, gewidmet werden, da dieses normannische Referenzfeld die englischen Flächen- und Längenmaße direkt bezüglich der römischen Maße definiert.
</p><p>Es kann jedoch als sicher gelten, dass diese Definition nicht eine originäre Leistung der normannischen Metrologen erst nach der Eroberung Englands war. Vielmehr handelte es sich hierbei nur um die konkrete und rechtskräftige Umsetzung eines Wissens, das schon seit mehreren Jahrhunderten verfügbar war. Bekanntlich ließen die Normannen Ende des elften, Anfang des 12.&nbsp;Jahrhunderts zum Aufbau des Landes nicht wenige Gelehrte und Verwaltungsfachleute sowohl aus dem <a href="Kapetinger" title="Kapetinger">kapetingischen</a> <a href="K%C3%B6nigreich_Frankreich_(987%E2%80%931791)" class="mw-redirect" title="Königreich Frankreich (987–1791)">Westreich</a> als auch aus dem <a href="Liudolfinger" title="Liudolfinger">liudolfingischen</a> <a href="HRR" class="mw-redirect" title="HRR">Ostreich</a> nach England kommen. Auf dem Kontinent aber muss diese metrologische Ableitung schon lange bekannt gewesen sein, da jene die Voraussetzung ist für die Entstehung sowohl des eigentlichen rheinischen Fußes, der ja auch <a href="Karolinger" title="Karolinger">karolingischer</a> Fuß genannt wird, als auch des rheinischen Handelsfußes, des <a href="K%C3%B6ln" title="Köln">kölnischen</a> Fußes. Beide stehen jeweils 36 : 35 beziehungsweise 33 : 35 zum später englisch genannten Fußmaß. Dass aber die englischen Maße von den römischen und nicht etwa von den rheinischen Maßen hergeleitet sind, geht aus der elfglatten Definition der englischen Ackerbreite zu 660&nbsp;Fuß klar hervor.
</p>

<p>Die zuerst etwas befremdlich erscheinende Wahl des Furlongs zu genau 660&nbsp;Fuß erweist sich aber tatsächlich als wohl gewählt.
</p><p>Der Grund für diese geflissentliche Einbringung des Primfaktors elf ist genau der gleiche wie der für die Einführung des Faktors sieben in die 14-Fuß-Feldmesserruten des <a href="HRR" class="mw-redirect" title="HRR">HRR</a>. In der Tat erlauben sowohl elf<a href="Glatte_Zahl" title="Glatte Zahl">glatte</a> als auch siebenglatte Ruten dank einer seit der <a href="Antike" title="Antike">Antike</a> bekannten <a href="Approximation" title="Approximation">Approximation</a>, der <a href="Rute_(Einheit)#Die_rationale_Triangulation_des_Quadrats" title="Rute (Einheit)">Diagonale eines Quadrates einen rationalen Wert</a> zuzuweisen. Sicherlich schon lange bevor <a href="Theon_von_Smyrna" title="Theon von Smyrna">Theon von Smyrna</a> diese Approximation √2&nbsp;≈&nbsp;99&nbsp;÷&nbsp;70 schriftlich vermerkte, wurde sie in der Praxis der Feldvermesser sehr häufig benutzt. Ihr relativer Irrtum liegt nur bei <small>+</small> 0,0051&nbsp;%, also sehr weit unterhalb der in der Landvermessung notwendigen und praktisch erreichbaren <a href="Pr%C3%A4zision" title="Präzision">Präzision</a>.
</p><p>Die Landvermesser machten sich diesen ihnen natürlich bekannten Näherungswert zu Nutze, um ein klares, rationales Verhältnis zwischen den neuen, später und bis heute englisch genannten Maßen und den alten <a href="Alte_Ma%C3%9Fe_und_Gewichte_(R%C3%B6mische_Antike)" class="mw-redirect" title="Alte Maße und Gewichte (Römische Antike)">römischen</a> zu etablieren. Dazu bestimmten sie, dass 16 römische Arpent (<a href="Alte_Ma%C3%9Fe_und_Gewichte_(r%C3%B6mische_Antike)#Flächenmaße" title="Alte Maße und Gewichte (römische Antike)">actus quadrati</a>), also auch acht römische Joch (iugera) oder vier römische Erbteile (heredia), zukünftig genau fünf später englischen Acker (acres) entsprechen solle, wobei das römische Arpent eine quadratische Feldfläche von zwölf römischen Zehn-Fuß-Ruten (perticae) Seitenlänge ist.
</p><p>Gemäß dieser Definition gilt: Die Breite der englischen Kleinhufe, <i>in der Grafik oben in rot,</i> ist gleich der Diagonalen des römischen Referenzfeldes zu vier Heredia (sechzehn Arpent), <i>oben in blau</i>.
</p><p>Die Pfluglänge der Furche, das heißt der Furlong, die Breite des englischen Referenzfeldes Oxgang, beträgt also (480&nbsp;×&nbsp;0,296<span style="text-decoration:overline">3</span> m ÷ 70) ×&nbsp;99 =&nbsp;201,168&nbsp;Meter. Der Furlong beträgt bekanntlich 660 englische Fuß. Daher ist der englische Fuß 201,168&nbsp;÷&nbsp;660&nbsp;= 0,3048&nbsp;Meter.
</p><p>Seither unterhalten der <a href="Angloamerikanisches_Ma%C3%9Fsystem#Allgemeine_Längenmaße" title="Angloamerikanisches Maßsystem">englische Fuß</a> und der <a href="Alte_Ma%C3%9Fe_und_Gewichte_(r%C3%B6mische_Antike)" title="Alte Maße und Gewichte (römische Antike)">römische Fuß</a> die Ratio 36 : 35.
</p><p>Die bekannten englischen Längen- und Flächenmaße sind vor der Eroberung Englands durch die Normannen auf den <a href="Britische_Inseln" title="Britische Inseln">Britischen Inseln</a> nicht attestiert. Erst nach der Annahme des Oxgangs, also der englischen Kleinhufe, wurden sie in England dann verbindlich.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Hofgrößen_nach_Fläche"><span id="Hofgr.C3.B6.C3.9Fen_nach_Fl.C3.A4che"></span>Hofgrößen nach Fläche</h2></div>
<p>Neben dem <a href="Hufner" title="Hufner">Hufner</a>/<a href="Huber" title="Huber">Huber</a>, der etwa eine volle Hufe bewirtschaftete, gibt es als Bezeichnung für die Größe, und damit den wirtschaftlichen Reichtum eines Gehöfts, folgende Bezeichnungen:
</p>
<dl><dd><i>Dreiviertelhufe, Halbhufe, Viertelhufe, Achtelhufe</i></dd></dl>
<p>Diese finden sich auch als Bezeichnungen wie <i><a href="Halbbauer" title="Halbbauer">Halbbauer</a></i>, in dem Sinne, dass der Hof nur mehr notdürftig zur Stillung des Lebensbedarfs reichte, und Zuarbeit notwendig war (<a href="Kleinbauer" title="Kleinbauer">Kleinbauern</a>). Ein Viertel- oder Achtelhof war dann nur mehr eine <a href="Nebenerwerbsbetrieb" title="Nebenerwerbsbetrieb">Nebenerwerbslandwirtschaft</a>, etwa von kleingewerbetreibenden Handwerkern oder Zuarbeitern (<a href="Frondienst" title="Frondienst">Frondienstler</a>), regional auch <i><a href="G%C3%A4rtner#Der_Gärtner_als_Kleinbauer" title="Gärtner">Gärtner</a></i> genannt.
</p>
<dl><dd></dd></dl>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Gro%C3%9Fvieheinheit" class="mw-redirect" title="Großvieheinheit">Großvieheinheit (Milchkuh = 1 GV/ha)</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sonstiges">Sonstiges</h2></div>
<p>Als Dotalhufe bezeichnet man die Vergabe einer Hufe im Rahmen einer <a href="Dotation" title="Dotation">Dotation</a> insbesondere an die Kirche.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Lehen" class="mw-redirect" title="Lehen">Lehen</a>, <a href="Bauernhof" title="Bauernhof">Bauernhof</a>, <a href="Hubengut" title="Hubengut">Hubengut</a> (Südhessen bis 1811)</li>
<li><a href="Hagenhufendorf" title="Hagenhufendorf">Hagenhufendorf</a>, <a href="Waldhufendorf" title="Waldhufendorf">Waldhufendorf</a>, <a href="Einsasse" class="mw-redirect" title="Einsasse">Einsasse</a>, <a href="Wildhube" title="Wildhube">Wildhube</a>, <a href="Forsthube" class="mw-redirect" title="Forsthube">Forsthube</a></li>
<li><a href="Hufenklassifikation" title="Hufenklassifikation">Hufenklassifikation</a> (Landesaufnahme in Hinterpommern und der Neumark)</li>
<li><a href="Joch_(Einheit)" title="Joch (Einheit)">Joch</a></li>
<li><a href="Hufenrute" title="Hufenrute">Hufenrute</a></li>
<li><a href="Waibelhube_(Ruppertshofen)" title="Waibelhube (Ruppertshofen)">Waibelhube (Ruppertshofen)</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>C. L. W. Aldefeld: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.de/books?id=skQ7AAAAcAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;dq=inauthor:%22Carl+L.+W.+Aldefeld%22&amp;hl=fr&amp;ei=uAWTTKKgHsqPONzmiYkJ&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CCQQ6AEwAA#v=onepage&amp;q&amp;f=false"><i>Die Maße und Gewichte […] in ihren gegenseitigen Verhältnissen.</i></a> Cotta, Stuttgart/Tübingen 1838.</li>
<li>Franz Engel: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:084-12121211109">Mittelalterliche <i>Hufenmaße als siedlungsgeschichtliche Quellen.</i></a> In: Abhandlungen der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft Band 6, 1954, S.&nbsp;272–287.</li>
<li>Sebastian Grüninger: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/025975"><i>Hube.</i></a> In: <i><a href="Historisches_Lexikon_der_Schweiz" title="Historisches Lexikon der Schweiz">Historisches Lexikon der Schweiz</a></i>.</li>
<li>D. Hägermann, A. Hedwig: <i>Hufe.</i> In: <i><a href="Lexikon_des_Mittelalters" title="Lexikon des Mittelalters">Lexikon des Mittelalters</a>.</i></li>
<li><a href="Hermann_Kellenbenz" title="Hermann Kellenbenz">Hermann Kellenbenz</a>, G. Philipp: <i>Hufe.</i> In: <i><a href="Handw%C3%B6rterbuch_zur_deutschen_Rechtsgeschichte" title="Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte">Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte</a>.</i> Band II. Schmidt, Berlin 1978, Spalten 248–251.</li>
<li><a href="Johann_Friedrich_Kr%C3%BCger" title="Johann Friedrich Krüger">Johann Friedrich Krüger</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.de/books?id=iro2AAAAMAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;dq=inauthor:%22Johann+Friedrich+Kr%C3%BCger%22&amp;hl=fr&amp;ei=mQSTTLyhMsG6ONvUjYkJ&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=2&amp;ved=0CCkQ6AEwAQ#v=onepage&amp;q&amp;f=false"><i>Vollständiges Handbuch der Münzen, Maße und Gewichte.</i></a> […] G. Brasse, Quedlinburg/Leipzig 1830, S.&nbsp;126&nbsp;f.</li>
<li><a href="Alfred_Meiche" title="Alfred Meiche">Alfred Meiche</a>: <i>Der alte Zellwald an der Freiberger Mulde.</i> In: <i>Neues Archiv für Sächsische Geschichte und Altertumskunde.</i> Bd.&nbsp;41. Dresden 1920.</li>
<li><a href="Johannes_Paul_Langer" title="Johannes Paul Langer">Johannes Paul Langer</a>: <i>Heimatkundliche Streifzüge durch Fluren und Orte des Erzgebirges und seines Vorlandes.</i> Schwarzenberg/Sachsen 1931.</li>
<li><a href="August_Meitzen" title="August Meitzen">August Meitzen</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.archive.org/stream/festgabefrgeorg00unkngoog#page/n10/mode/1up"><i>Volkshufe und Königshufe in ihren alten Maßverhältnissen.</i></a> Laupp, Tübingen 1889.</li>
<li><i><a href="Schweizerisches_Idiotikon" title="Schweizerisches Idiotikon">Schweizerisches Idiotikon</a>,</i> Band II. Huber, Frauenfeld 1885, Spalten 957–963, Artikel <i>Hueb IV</i> mit Zusammensetzungen und Ableitungen (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://digital.idiotikon.ch/p/lem/250265">Digitalisat</a>).</li>
<li><a href="Johann_Baptist_von_Wei%C3%9F" title="Johann Baptist von Weiß">Johann Baptist von Weiss</a>: <i>Zur Geschichte deutscher Volksrechte im Mittelalter.</i> Band 2. Hurter, Schaffhausen 1866, S.&nbsp;372&nbsp;ff. (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.archive.org/stream/zurgeschichtede03weisgoog#page/n391/mode/1up">Kapitel XXVI.</a> In: <i>Archive.org</i>).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Hufe" class="extiw external" title="wikt:Hufe">Wiktionary: Hufe</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160913155518/http://www.nieder-kainsbach.de/chronik.html#REF4">Hube, Hufe (Flächenmaß)</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 13. September 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) In: <i>nieder-kainsbach.de</i></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070928164122/http://homepages.at/minimau/dateien/bauern/landwirtschaft.htm">Gemeinde Maria Rain in Kärnten</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 28. September 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) – Untertanen, Bauern, Huben &amp; Keuschen (private Homepage)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Georg_Landau" title="Georg Landau">Georg Landau</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.de/books?id=jnpKAAAAMAAJ&amp;pg=PA4&amp;dq=%22Hufe+bezeichnet+ein+landwirthschaftliches+Gut%22&amp;hl=fr&amp;ei=stSNTKGcMc6L4Qa2qOCZCg&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CCoQ6AEwAA#v=onepage&amp;q=%22Hufe%20bezeichnet%20ein%20landwirthschaftliches%20Gut%22&amp;f=false"><i>Die Territorien in Bezug auf ihre Bildung und ihre Entwicklung.</i></a> Friedrich und Andreas Perthes, Hamburg/Gotha 1854, S.&nbsp;4.</span>
</li>
<li id="cite_note-LB1375_Einfuehr-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-LB1375_Einfuehr_2-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375</cite>. In: <a href="Johannes_Schultze_(Historiker)" title="Johannes Schultze (Historiker)">Johannes Schultze</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Brandenburgische Landbücher. Band&nbsp;2</cite> (=&nbsp;<cite style="font-style:italic">Veröffentlichungen der Historischen Kommission für die Provinz Brandenburg und die Reichshauptstadt Berlin</cite>). Band VIII, 2. Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, Zur Einführung, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>XI–XXIII</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://digital.ub.uni-potsdam.de/content/titleinfo/214409">Digitalisat</a> in <a href="Universit%C3%A4tsbibliothek_Potsdam" title="Universitätsbibliothek Potsdam">Universitätsbibliothek Potsdam</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hufe&amp;rft.atitle=Das+Landbuch+der+Mark+Brandenburg+von+1375&amp;rft.btitle=Brandenburgische+Landb%C3%BCcher.+Band+2&amp;rft.date=1940&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=XI-XXIII&amp;rft.place=Berlin&amp;rft.pub=Kommissionsverlag+von+Gsellius&amp;rft.series=Ver%C3%B6ffentlichungen+der+Historischen+Kommission+f%C3%BCr+die+Provinz+Brandenburg+und+die+Reichshauptstadt+Berlin&amp;rft.volume=Band+VIII%2C+2" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Bernd Steinhäuser: <i>Die Verwaltung kirchlicher Flächen in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland</i>, veröffentlicht in: Doris Schmied und <a href="W%C3%BCstenrot_Stiftung" title="Wüstenrot Stiftung">Wüstenrot Stiftung</a> (Hrsg.): <i>Kirche im Dorf</i>, 2020, Druckerei Raisch GmbH, ISBN 978-3-96075-007-9, S.&nbsp;51–57.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Franz_J._Beranek" title="Franz J. Beranek">Franz J. Beranek</a>: <i>Das Lahn. Zur germanisch-slawischen Kulturverflechtung.</i> In: <a href="Gerhard_Heilfurth" title="Gerhard Heilfurth">Gerhard Heilfurth</a>, <a href="Hinrich_Siuts" title="Hinrich Siuts">Hinrich Siuts</a> (Hrsg.): <i>Europäische Kulturverflechtungen im Bereich der volkstümlichen Überlieferung. Festschrift zum 65. Geburtstag von Bruno Schiers.</i> Otto Schwartz, Göttingen 1967, S.&nbsp;97</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Angelo Martini: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.braidense.it/dire/martini/modweb/pagine/414.htm">Manuale di metrologia.</a></i> Edition Loescher, Turin 1883, S.&nbsp;414.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Angelo Martini: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.braidense.it/dire/martini/modweb/pagine/414.htm">Manuale di metrologia.</a></i> Edition Loescher, Turin 1883, S.&nbsp;47.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Angelo Martini: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.braidense.it/dire/martini/modweb/pagine/414.htm"><i>Manuale di metrologia</i>.</a> Edition Loescher, Turin 1883, S.&nbsp;198.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Vergleiche die spätmittelalterliche Handschrift: M 34<sup>b</sup>:<i> „Das Schöffenrecht der Dresdner Handschrift“</i>, <a href="S%C3%A4chsische_Landesbibliothek_%E2%80%93_Staats-_und_Universit%C3%A4tsbibliothek_Dresden" title="Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden">SLUB Dresden</a>, publiziert von Hermann Wasserschleben: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.de/books?id=E9IOAAAAYAAJ&amp;pg=PA91&amp;dq=%22Hort+das+recht+wie+man+ffrenckische+hube+sal+awsmessen%22&amp;hl=fr&amp;ei=w9qRTPOUI4K64AbwmqDXBA&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CCgQ6AEwAA#v=onepage&amp;q=%22Hort%20das%20recht%20wie%20man%20ffrenckische%20hube%20sal%20awsmessen%22&amp;f=false"><i>Sammlung deutscher Rechtsquellen.</i></a> Kapitel CIII. Ernst Heinemann, Gießen 1860, S.&nbsp;91.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Angelo Martini: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.braidense.it/dire/martini/modweb/pagine/414.htm">Manuale di metrologia.</a></i> Edition Loescher, Turin 1883, S.&nbsp;24.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Angelo Martini: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.braidense.it/dire/martini/modweb/pagine/414.htm">Manuale di metrologia.</a></i> Edition Loescher, Turin 1883, S.&nbsp;749.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Diedrich_Ehmck" title="Diedrich Ehmck">Diedrich Ehmck</a>, <a href="Wilhelm_von_Bippen_(Historiker)" title="Wilhelm von Bippen (Historiker)">Wilhelm von Bippen</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://opac.regesta-imperii.de/lang_de/anzeige.php?sachtitelwerk=Bremisches+Urkundenbuch.+Bd.+1%3A+Urkunden+bis+1300&amp;pk=103231"><i>Bremisches Urkundenbuch</i>.</a> Bd. 1. Urkunden bis 1300. Hrsg. v.&nbsp;D.&nbsp;Rudolf. Bremen 1873, S.&nbsp;28. (<i>lateinisch:</i> „<a rel="nofollow" class="external text" href="http://ducange.enc.sorbonne.fr/MANSUS">quæ mansio in longitudine septingentas et viginti, in latitudine vero triginta habet regales virgas“</a>) <i>Zu deutsch:</i> „diese Manse hatte eine Länge von 720, in der Breite jedoch misst sie 30&nbsp;Königsruten“.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Angelo Martini: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.braidense.it/dire/martini/modweb/pagine/414.htm">Manuale di metrologia.</a></i> Edition Loescher, Turin 1883, S.&nbsp;74.</span>
</li>
<li id="cite_note-Khufe-13"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Khufe_13-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Khufe_13-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Walter_Heinich" title="Walter Heinich">Walter Heinich</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120316221049/http://www.familienarchiv-papsdorf.de/pdf-dateien/koenigshufen.pdf"><i>Königshufen, Waldhufen und sächsische Acker.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 16. März 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) In: Neues Archiv für Sächsische Geschichte N°&nbsp;51 (1930) (PDF; 433&nbsp;kB) <i>Vergleiche:</i> Walter Heinich in seinem kurzen, aber interessanten Artikel zur Königshufe auf Seite 5, letzter Absatz. Wobei er die (salische) Königsrute zu 4,7&nbsp;Meter, also nur als Halb-Rute nimmt. Siehe <a href="#wA">obige Anmerkung</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Jo. Cas. Eisenschmidii: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.de/books?id=_PQ4AAAAMAAJ&amp;pg=PA95&amp;lpg=PA95&amp;dq=%22Pes+Norimbergensis+urbicus+est%22+%22uti+me+edocuit%22&amp;source=bl&amp;ots=LGqXoU9xW9&amp;sig=c7ug5dLk78OSONhJBdeCX5jEsOE&amp;hl=fr&amp;ei=MNuQTOzcDYeZ4AbBzsGKDg&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CBUQ6AEwAA#v=onepage&amp;q=%22Pes%20Norimbergensis%20urbicus%20est%22%20%22uti%20me%20edocuit%22&amp;f=false">De ponderibus et mensuris.</a> […], Impensis Henr. Leon. Steinii, 1737. <i>Zitat, S.&nbsp;92:</i> Pes Norimbergensis urbicus est […] 1346&nbsp;¾ ex 1440.<sup>mis</sup> Paris. uti me edocuit Nobilissimus Dn. Wurtzelbauer. <i>Zu deutsch:</i> Wie es mich der hervorragende Herr Wurzelbauer lehrte, misst der Nürnberger Stadtfuß 134,675 Pariser Linien.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Angelo Martini: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.braidense.it/dire/martini/modweb/pagine/414.htm">Manuale di metrologia.</a></i> Edition Loescher, Turin 1883, S.&nbsp;198.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.braidense.it/dire/martini/modweb/pagine/219.htm">MARTINI, Angelo, Manuale di metrologia, ossia misure, pesi e monete in uso attualmente e anticamente presso tutti i popoli, Torino, Loescher, 1883. – 904 p.; 23 cm / 219, Guido Mura – Biblioteca Nazionale Braidense – online, S.&nbsp;219.</a> Zuletzt aufgerufen am 22. November 2014.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.braidense.it/dire/martini/modweb/pagine/212.htm">MARTINI, Angelo, Manuale di metrologia, ossia misure, pesi e monete in uso attualmente e anticamente presso tutti i popoli, Torino, Loescher, 1883. – 904 p.; 23 cm / 219, Guido Mura – Biblioteca Nazionale Braidense – online, S.&nbsp;212.</a> Zuletzt aufgerufen am 22. November 2014.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.braidense.it/dire/martini/modweb/pagine/074.htm">MARTINI, Angelo, Manuale di metrologia, ossia misure, pesi e monete in uso attualmente e anticamente presso tutti i popoli, Torino, Loescher, 1883. – 904 p.; 23 cm / 219, Guido Mura – Biblioteca Nazionale Braidense – online, S.&nbsp;74.</a> Zuletzt aufgerufen am 22. November 2014.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.braidense.it/dire/martini/modweb/pagine/728.htm">MARTINI, Angelo, Manuale di metrologia, ossia misure, pesi e monete in uso attualmente e anticamente presso tutti i popoli, Torino, Loescher, 1883. – 904 p.; 23 cm / 219, Guido Mura – Biblioteca Nazionale Braidense – online, S.&nbsp;728.</a> Zuletzt aufgerufen am 22. November 2014.</span>
</li>
<li id="cite_note-Eytelwein-20"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Eytelwein_20-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Eytelwein_20-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Eytelwein_20-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Eytelwein_20-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Eytelwein_20-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Eytelwein_20-5">f</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Eytelwein_20-6">g</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Eytelwein_20-7">h</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Eytelwein_20-8">i</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Eytelwein_20-9">j</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.de/books?id=pvYGAAAAcAAJ&amp;pg=PA37&amp;lpg=PA37&amp;#v=onepage&amp;q&amp;f=false">Vergleichungen der gegenwärtig und vormals in den k. preußischen Staaten … von Johann Albert Eytelwein, Berlin 1810, S.&nbsp;37 (online)</a> Zuletzt aufgerufen am 22. November 2014.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.braidense.it/dire/martini/modweb/pagine/074.htm">MARTINI, Angelo, Manuale di metrologia, ossia misure, pesi e monete in uso attualmente e anticamente presso tutti i popoli, Torino, Loescher, 1883. – 904 p.; 23 cm / 219, Guido Mura – Biblioteca Nazionale Braidense – online, S.&nbsp;74.</a> Zuletzt aufgerufen am 22. November 2014.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.de/books?hl=de&amp;id=HMFnAAAAMAAJ&amp;dq=related%3AHARVARDHNJBK3&amp;q=Landhube#search_anchor">Online</a></span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="W%C5%82%C3%B3ka" title="Włóka">Włóka</a>, ist es typisch Masowien, die normalerweise nur für <a href="Masowien" title="Masowien">Masowien</a> und <a href="Kresy" title="Kresy">Kresy</a> existieren Überlieferungen […] [in:] "terminu włóka w znaczeniu jednostki mierniczej używano w XV w. głównie na Mazowszu [in:] Józef Szymański. Nauki pomocnicze historii. 2002; "jest miarą przyjętą na Mazowszu, …i miarą typowo mazowiecką [in:] Kazimierz Tymieniecki. Roczniki historyczne: B. 36–40, 1970.</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Angelo Martini: <cite style="font-style:italic">Manuale di metrologia ossia misure, pesi e monete in uso attualmente e anticamente presso tutti i popoli</cite>. Loescher, Turin 1883, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>827</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.braidense.it/dire/martini/modweb/pagine/827.htm">braidense.it</a> – Edizione digitale a cura di Guido Mura, Milano, Biblioteca Nazionale Braidense, 2003).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hufe&amp;rft.au=Angelo+Martini&amp;rft.btitle=Manuale+di+metrologia+ossia+misure%2C+pesi+e+monete+in+uso+attualmente+e+anticamente+presso+tutti+i+popoli&amp;rft.date=1883&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=827&amp;rft.place=Turin&amp;rft.pub=Loescher" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
</ol>
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